Vereinschronik des SVC - Gründung im Jahre 1962

Am 18. Januar 1962 trafen sich fußballbegeisterte junge Männer im Gasthof Schmailzl zur Gründungsversammlung. Initiator der Vereinsgründung war Fritz Bauer aus Gunzenhausen. Folgende Gründungsmitglieder, ingesamt 18 an der Zahl, trugen sich in die Anwesenheitsliste ein:

Willi Kohlbauer, Josef Popp, Erich Hahn, Heinrich Hahn, Konrad Reif, Walter Werner, Edwin Weimer, Hermann Zorn, Josef Gruber, Hans Kirchhof, Josef Heller, Otto Unfried, Edmund Schulz, Adolf Semmlinger, Ludwig Schmailzl, Adolf Kübler, Josef Schmidgunst, Josef Freytag.

Der Sportverein Cronheim 1962 e. V. war aus der Taufe gehoben.

Leider sind von unseren Gründungsmitgliedern bereits Willi Kohlbauer, Edwin Weimer, Hermann Zorn, Hans Kirchhof, Josef Heller und Ludwig Schmailzl verstorben.

Bauliche Maßnahmen am Vereinsgelände

Nach der Gründung des Sportvereins war das dringendste Anliegen die Schaffung einer geeigneten Spielfläche. Sobald es daher die Witterung erlaubte, wurde mit den Arbeiten begonnen und bereits im Frühsommer des Gründungsjahres wurde die Fläche angesät. So kam es, dass bereits das erste Punktspiel am 2. September gegen den SV Arberg auf einem brauchbaren Sportplatz ausgetragen werden konnte.

Eine zu dünne Humusschicht und der wasserundurchlässige Lehmboden führten jedoch zu einer schnellen Zerstörung der Grasnarbe, so dass man bei schlechter Witterung auf Sportplätze der Nachbargemeinden Röckingen, Wassertrüdingen und Gunzenhausen ausweichen musste.

Eine grundlegende Sanierung der Anlage wurde ins Auge gefasst und so wurden alle Heimspiele der Saison 1964/65 in Unterwurmbach ausgetragen. Zum Rundenstart 1965 war man wieder zu Hause und der Verein blickte mit Stolz auf seine neue Anlage.

Ende der 70er Jahre war aber auch der Sportplatz nicht mehr zeitgemäß, die Grasnarbe war stark beschädigt beziehungsweise im Bereich der Strafräume nicht mehr vorhanden, eine Sanierung war dringend erforderlich; doch ohne Ausweichplatz konnten keine Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden.

Da die Rahmen der Flurbereinigung, bereits das angrenzende Grundstück als Erweiterungsfläche zugeteilt war, wurde nun dieses Gelände durch dieverse Auffüllungsmaßnahmen auf das Niveau des A-Platzes gebracht und 1984 wurde die Fläche eingeebnet und angesät.

Seit dem Jahr 1985 steht ein zweiter Sportplatz als B-Platz zur Verfügung.

Anschließend wurde dann im Mai 1985 die Sanierung des A-Platzes in Angriff genommen, bei den Sanierungsmaßnahmen wurde in Teilflächen, auf etwa 1/3 des Spielfeldes, neue Dränungen verlegt, neu humusiert und angesät.

Die gesamte Maßnahme wurde ausschließlich in Eigenregie ausgeführt.

Sonstige Maßnahmen am A-Platz:

Im Jahr 2009 erfolgte eine neue Verlegung der Dränage an der Waldseite - und im Jahr 2011 wurde auch zwischen den beiden Plätzen eine neue Dränage und ein Leerrohr für eventuell erforderliche Umrüstungen an der Flutlichtanlage errichtet.

Ende 2011 wurde dann noch die Spielfeldbegrenzung und die Ballfangzäune neu gestaltet.

Sportheim

Die "ersten" Umkleidekabinen wurden 1965 im Rohbau errichtet; im Sommer 1966 konnten diese fertig gestellt werden.

1977 wurde mit dem Erweiterungsbau der Umkleidekabinen begonnen; dabei wurde Platz für Duschen, Geräteraum, Toiletten und Verkaufrsaum gewonnen. Dei Maßnahme wurde 1978 abgeschlossen.

Da der SV Cronheim bereits "sehr früh", als einer der ersten Vereine im Umkreis, Umkleidekabinen mit Duschraum etc. errichtet hatte, war das "alte Sportheim", natürlich in die Jahre gekommen und nicht mehr zeitgemäß, somit befasste man sich bereits Ende der 80er-Jahre mit diversen Planungen für die erforderliche Umgestaltung des alten Sportheims, oder einem Neubau.

Im Jahr 1995 wurde dann der Spatenstich für ein besonderes Projekt gesetzt:

Der SV Cronheim begann mit dem Neubau des Vereinsheimes. Durch über 9000 freiwillig geleistete Helferstunden wurde innerhalb von drei Jahren das neue Heim errichtet. Die offizielle Einweihung erfolgte dann im Juli 1998.

Im Zuge dieser Baumaßnahme erfolgte auch die Erschließung des Sportgeländes mit Fernwasser und für Abwasser, hierzu musste zur Ortschaft ein Leitungsgraben mit einer Länge von ca. 500 Metern und der "Querung" von zwei Straßen errichtet werden.

Nach dieser Fertigstellung folgten allerdings bereits neue Planungen, denn das alte Sportheim war ungenutzt, es reiften Pläne und es wurde beschlossen das alte Sportheim zu einem Schankraum mit Küche und Getränkeraum umzugestalten.

Die baulichen Maßnahmen wurden im Winter 1998 begonnen und Mitte des Jahres 1999 fertiggestellt.

Da aber beide Gebäude nicht verbunden waren und ein erforderlicher Treppenaufgang für das Dachgeschoss des neuen Sportheimes auch zweckmäßig war, wurde das nächste Projekt in Angriff genommen.

Nach "schwieriger Planungsphase", wurde diese Baumaßnahme im Jahr 2004 begonnen, die Fertigstellung erfolgte im Jahr 2005.

Seitdem steht dem SVC ein modernes und zeitgerechtes Sportheim mit ausreichendem Übungsraum für die Sparten Tischtennis, Damengymnastik und Seniorengymnastik zur Verfügung.

Aufgrund hoher Energiekosten wurde im Jahr 2008 die Errichtung einer Solaranlage auf dem Dach des alten Sportheimes beschlossen und im Jahr 2009 ausgeführt.

Flutlicht

1974 wurde die günstige Gelegenheit genutzt, sechs Flutlichmasten und Lampen aus dem Fürther Ronhof zu erstehen. Für die Inbetriebnahme der Flutlichtanlage musste für die Stromzuführung ein 800 Meter langes Erdkabel ab dem Trafohaus verlegt werden.

Des Weiteren wurden mächtige Betonfundamente erstellt und anschließend mit Hilfe eines Autokrans der Firma Loos die Flutlichtmasten aufgestellt. Der SV Cronheim hatte als einer der ersten Vereine in der Umgebung eine Flutlichtanlage. Eingeweiht wurde die Anlage im Rahmen eines DFB-Pokalspiels gegen den TSV Weißenburg (Landesliga). Das Spiel war das erste genehmigte Flutlichtspiel im gesamten Fußballkreis.

Nach der Errichtung des Auweichplatzes wurde die Flutlichtanlage im Jahr 1986 auf den Ausweichplatz umgesiedelt.

Nach 15 Jahren waren die alten Lichtquellen nicht mehr zeitgemäß und nach Beschluss der Mitglieder im Jahr 2000 wurde im Frühjahr 2001 auf den alten Masten acht neue Lichtquellen installiert.

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